“Lieber Gott” Andrea Berg, 28.09.11
Was haben Andrea Berg, Propophol, , Cholesterin und die queere Musikszene miteinander zu tun? Rischtisch, genaugenommen gar nichts. Andrea Berg hat zum Tode ihres Vaters mit Dieter Bohlen ein Lied geschrieben, das wohl *Lieber Gott” heißt und von dem nicht klar ist, ob dessen Konsum den Danhingang des Siechen nicht gnädig katalysiert haben mag. Es wäre ihm zu gönnen, angesichts der Tatsache, dass die rotmähnige Frucht seiner Lenden die eigenen Sangesprodukte als Gummibärchen für die Seele bezeichnet. Und Gummibärchen quilllen ja bekanntlich auf, gepaart mit Flüssigkeiten wie Tränen oder Kirschwasser. Hoffen wir für den noch nicht ganz Erkalteten, dass er die Seelenbären des Minnetöchterchens mit Schnaps nachspülen durfte. Hartem Schnaps.Cholesterin dürfte für jeden durchschnittlichen Andrea-Berg-Konsumenten ein Riesenproblem sein, war jedoch heute aparter und unergründlicher Weise gemeinsam Thema mit Michael Jacksons ebenfalls gnädigem Propophol-Abgang in der Servicezeit des ARD-Morgenmagazins, das sich derzeit mit der Eurorettung beschäftigt, woran sich nun ja weder Andrea Bergs Vater noch Michael Jckson, vielleicht aber Haribo (ich meine, wegen Gummibärchen für dir Seele und so) beteiligen konnten. Der Wettermann entdeckt gerade in den Nebelscheiern Süddeutschlands *lange graue Haare* wegen der Verknüpfung mit dem Altweibersommer, und während die Liveübertragungen aus Open-Air-Gummizellen (nicht -bärchen!) war ich mal pissen und warf einen Blick auf einen Artikel über queeres Liedgut. Die Zusammenhänge wären hergestellt, wir können uns in den Sattel des Tages schwingen. Horrido!
